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Schnappschuß

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Posaunenlehrgang auf der Ebernburg

Eben noch vor dem Seniorenheim für die Bewohner ein paar Ostergrüße gespielt und schon saß etwa die Hälfte unseres Posaunenchors, Alexandra, Brigitte, Christoph, Conny, Horst, Ingo, Klaudia, Max und Thomas im Auto, reisefertig. Über 280 km ging es ins Nahetal. In Bad Münster am Stein auf der dortigen Ebernburg stand uns eine Woche harter Arbeit bevor: ein 6-tägiger Fortbildungslehrgang für Fortgeschrittene zusammen mit etwa fünfzig Bläserinnen und Bläsern.

Die Ebernburg, einst Stammsitz der Ritter von Sickingen ist eine der schönsten wiedererstellten Burgen des Rheinlandes und ein fabelhafter Standort, um Lieder und Choräle zu Gottes Ruhme zu spielen und zu studieren. Hoch über dem Tal der Nahe liegt sie und dient unserer Evangelischen Kirche im Rheinland als Familienferien- und Bildungsstätte.Ebernburg

Jörg Häusler, Landesposaunenwart und Veranstalter dieser „Bläserfreizeit“ machte schnell klar, was die nächsten Tage auf uns zukommen würde: Üben, üben, üben; vormittags drei Stunden, nachmittags drei Stunden und nach dem Abendbrot noch einmal zweieinhalb Stunden. Also gute acht Stunden pro Tag. Das schien hart zu werden.

Die folgenden Tage hatten einen ähnlichen Ablauf: Nach dem “Frühblasen“ um 7.30 Uhr wurde ab neun in drei Gruppen für den Abschlussgottesdienst in Bad Kreuznach am letzten Lehrgangstag geübt.

Zwei engagierte Trompetenlehrer der Uni Düsseldorf ermöglichten vielen Bläsern zwischendurch halbstündige Einzelunterrichte, die von den meisten wahrgenommen wurden. Doch ab 22 Uhr konnte im Burgkeller bei Karten- und Gesellschaftsspielen, Fanta, Wein und Bier noch über so manches geklönt werden und neue Freundschaften geschlossen werden.

Die Generalprobe vor dem Abschlussgottesdienst ließ uns zuversichtlich auf den nächsten Morgen blicken. Der Gottesdienst war denn auch überdurchschnittlich gut besucht. Nach dem letzten gemeinsamen Mittagessen noch ein Gruppenfoto mit vielen Damen und ab ging es nach Hause. Ein Tief bestimmte inzwischen das Wetter - nicht aber unsere Laune. 

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