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Schnappschuß

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Posaunenchor Voerde zur Weihnachtszeit

schinkelkirche061208.jpg Festliche Musik zur Advents- und Weihnachtszeit ließ der Posaunenchor Voerde unter Leitung von Gerhard Friedrich in der Schinkelkirche Götterswickerhamm erklinge. Für die Zuhörer war das Konzert eine wunderbare Einstimmung in den Advent. Die Bläserinnen und Bläser kamen nicht allein. Als Gäste wirkten der Frauenchor Mehrum, die Sopranistin Judith Freikamo, Anneliese Freikamp an Klavier und Orgel sowie Anja Steinmann an Altflöte und Orgel mit. Mit Stücken von Händel, Rabe, Gluck und einer Auswahl traditioneller Lieder für die vorweihnachtliche Bescherung, die zu Herzen ging.

Geistliche Musik - sehr bewegend und sehr gut

Bis auf den letzten Platz ist die Friedenskirche gefüllt. Andächtig warten die Besucher auf den Programmbeginn. Als die Chorsänger auf die Bühne treten, werden sie mit einem warmen Applaus begrüßt. Auf Zeichen des Chorleiters Klaus Danzeglocke summen knapp 60 Sänger ihren Ton und beginnen sogleich a cappella mit dem weihnachtlichen Musikstück „Macht die Tore weit”. Die Sopran-Stimmen dominieren, dann setzt der Bass ein. Unter dem Motto „Geistliche Musik zum Ad vent” musizierten der Dinslakener Bach-Chor, der Posaunenchor Voerde und Roland Thiel-Geist (an seiner Stelle spielte gekonnt Frau Freikamp, Voerde-Mehrum, der WM) an der Orgel unter der Leitung von Klaus Danzeglocke und brachten gemeinsam das Publikum in vorweihnachtliche Stimmung.

Der Chor beginnt Händels „Tochter Zion” zu singen. Die Stimmen der Sänger hallen wohlklingend in die Kirche hinein. Etwas verhalten setzt bei der zweiten Strophe auch die Gemeinde ein, wie es im Programm steht. Unterstützt wird sie dabei von Organist Roland Thiel Geist(*). Besonders überzeugend bringt der Bach-Chor Brahms „O Heiland, reiß die Himmel auf” zum Klingen. Der Dynamik des Stückes entsprechend, steigert sich der Ausdruck, bis die Sänger gemeinsam in ein den Raum erfüllendes „Amen” einstimmen.

Der Posaunenchor Voerde lässt in instrumentalen Stücken ruhige, weihnachtliche Melodien ertönen. Besinnlich stimmen dabei die wohlklingenden, weichen und dunklen Töne der Blasinstrumente. Das letzte Stück „Magnificat” vereint noch einmal Chor und Bläser. Der Bass ist durchdringend, die Musik erfüllt die Kirche. Mehrstimmig und ver-setzt singt der Chor die Zeilen „Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar von Ewigkeit zu Ewigkeit”. Ein abschließendes „Amen” verklingt im Raum und es tritt ein kurzer Moment der Stille ein, bevor das Publikum in Applaus ausbricht.

„Sehr gut!”, beurteilt Besucher Joachim Leuker das Konzert. Er ist selbst Sänger in zwei Chören und weiß „den Chorklang und die präzisen Einsätze” zu schätzen. Besonders die Auswahl romantischer Stücke von Mendelssohn und Brahms hat ihm gefallen. Danzeglocke freut sich über das sichtlich begeisterte Publikum. „Das ist das Tollste, dass so viele gekommen sind. Damit haben wir nicht gerechnet, weil ja im Moment auch viele andere Adventskonzerte stattfinden.” Ob es im nächsten Jahr eine Neuauflage geben wird? „Schön wär’s”, meint Danzeglocke.

Ein Bogen von Advent bis Weihnachten

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