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Schnappschuß

Majesty-Konzert bringt Kirche zum Tanzen

Foto: Anni Mittelbach

Foto: Anni Mittelbach

Was war das nur für ein tolles Konzert, welches der Posaunenchor Voerde & Band da abgeliefert haben?! Die Kirche in Götterswickerhamm war fast gänzlich gefüllt, als die Musikerinnen und Musiker des Posaunenchores zur Melodie des Konzertthemas „Majesty“ in die Kirche einzogen. Lauschten die Zuhörer hier noch andächtig, hielt es wenig später kaum noch jemanden auf den Kirchenbänken.

Die ersten Töne waren kaum verklungen, da brandete zum ersten Mal Applaus in der Kirche auf. „Der Einzug der Musiker hatte etwas ganz Besonderes“, äußerte sich ein Besucher nach dem Konzert. „Das Laufen und auswendig spielen, hatte bereits ganz am Anfang gezeigt, dass uns da ein tolles Programm bevorsteht.“ Bereits das zweite Lied des Abends riss die ersten Konzertbesucher von ihren Plätzen und zu den Klängen von „How Majestic Is Your Name“ wurde in der Kirche - zunächst zögerlich und zaghaft - getanzt.

Für den Klassiker „Amen“ holte sich der Posaunenchor Unterstützung aus den eigenen Reihen. Tatkräftig halfen die Jungbläser den alten Hasen bei der Darbietung des Stückes. Aus bläserischer Sicht richtig anspruchsvoll wurde es daraufhin bei der Bearbeitung von „I Will Follow Him“, bekannt aus Sister Act. Kniffelige Läufe und zahlreiche Vorzeichenwechsel haben die Blechbläser herausgefordert, diese aber meisterten die Aufgabe mit Bravour. An der Solotrompete zeigte Jana Richter ein weiteres Mal, was in ihr steckt und verlieh dem Stück so den letzten Schliff, was auch beim Publikum ankam - fast niemanden hat es hier noch auf den Bänken gehalten.

Etwas besinnlicher kam „I’m Cryin’ In The Chapel“ daher, welches von Andreas Neuland als Solist an der Posaune begleitet wurde. Auch er performte auf höchstem Niveau, was das Publikum mit anhaltendem Applaus honorierte. Und genau dieses Publikum sollte im folgenden Stück eine tragende Rolle einnehmen. „Bahnt einen Weg unserm Gott“ erklang im kräftigen Bläsersound, bis die Musiker plötzlich ihre Instrumente beiseitenahmen und mehrstimmig den Refrain sangen. Für die letzten beiden Durchgänge stieg die Gemeinde, begleitet vom Posaunenchor, stimmgewaltig ein.

Die Einleitung zum Gospel-Evergreen „Jesus Be A Fence“ zelebrierte Jan Spickermann an der Gitarre. Unterstützt wurde er dabei von Tom Spickermann an den Drums und Christian Braumann am Keyboard. Zusammen formten diese drei die Band, welche dafür sorgte, dass ein eigentlich klassisches Posaunenchorkonzert zu einem wahren Highlight heranwuchs. „Ich fand das Programm super. Die Stücke waren mitreißend und generell war die Stimmung im Publikum toll. Auch dem Posaunenchor hat man den Spaß am Spielen angesehen“, fasste eine Konzertbesucherin ihre Eindrücke am Ende zusammen. Zuvor spielte der Posaunenchor allerdings noch „Mercy, Mercy“ und „Let There Be Praise“, was zu erneuten spontanen Tanzeinlagen seitens des Publikums führte. Nach der Zugabe „Somewhere Over The Rainbow“ forderte das Publikum vehement eine weitere Zugabe ein. Zuschlag erhielt das Stück mit dem größten Applaus und somit erklang ein weiteres Mal „I Will Follow Him“ im Kirchenschiff, begleitet von einem fantastischen Publikum, in dem wirklich jeder stand, tanzte und einige Besucher es sich nicht nehmen ließen und das gesamte Stück mitsangen.

Ein tolles Konzert fand somit seinen Abschluss. Nach zahlreichen Proben, einem äußerst intensiven Probenwochenende, sowie diversen Sonderproben kann auch der Posaunenchor Voerde um Chorleiter Marc Pauels, auf eine mehr als gelungene Veranstaltung zurückblicken. „Ich bin wahnsinnig stolz auf diese Truppe. Es ist toll, wie viel wir gemeinsam erreicht haben und wie gut alle mitgearbeitet haben“, zieht Pauels sein Resümee. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt allerdings nicht, denn St. Martin und Weihnachten stehen vor der Tür. Über die Auftritte des Posaunenchors werden wir zeitnah informieren und freuen uns über ein baldiges Wiedersehen.

Weitere Bilder gibt es auf: www.facebook.com/PCVoerde/

Volle Kraft voraus zum Konzert

Probewochenende Hagen 2019

Das Probenwochenende in Hagen liegt hinter dem Posaunenchor. Sehr intensiv wurde an den Stücken für das Majesty-Konzert am kommenden Samstag, den 12. Oktober, gearbeitet.
Insbesondere in den Registerproben wurde sehr detailliert am letzten Feinschliff gearbeitet, sodass die Freude auf das anstehende Konzert bei allen Beteiligten immer weiter ansteigt.
Neben der konzentrierten Probenarbeit kam natürlich auch das Gesellige nicht zu kurz und die Mitglieder des Posaunenchores sind als Gemeinschaft noch enger zusammengewachsen. Jetzt freuen wir uns auf eine volle Kirche am Samstag. Aus voller Überzeugung können wir sagen - es lohnt sich!

Weitere Bilder gibt es auf unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/PCVoerde/

Posaunenchor mit ganz neuem Klangbild

dsc_0542Wenn am Samstag, den 12. Oktober, um 17 Uhr in der evangelischen Kirche Götterswickerhamm die ersten Töne des Konzertes erklingen, wird sich für den regelmäßigen Zuhörer des Posaunenchores Voerde ein gänzlich ungewohntes Klangbild bieten. Neben den gut 25 Blechbläsern werden dann auch Schlagzeug, Gitarre und Keyboard auf der Bühne stehen. Ein gemischtes Repertoire von Rock bis Gospel haben die Musiker gemeinsam für das Konzert erarbeitet.

Die Entscheidung für dieses außergewöhnliche Projekt fiel bereits im Januar. Da hatte Chorleiter Marc Pauels auf der Jahreshauptversammlung des Posaunenchores seine Idee vorgestellt, ein Majesty-Konzert zu veranstalten. „Mir war von Beginn an klar, dass viele ältere Mitglieder des Chores die Stücke bereits von früher kennen und wissen, dass sie sehr anspruchsvoll sind“, blickt Pauels zurück. „Ich freue mich über die positive Bereitschaft des Chores, dieses Projekt gemeinsam anzugehen, insbesondere auch, da im Zusammenspiel mit der Band eine völlig neue Erfahrung auf die Musiker wartete.“ Auch Jana, eine langjährige Trompeterin des Chores, freut sich auf das Projekt. „Die Stücke sind sehr vielseitig - von ruhig bis fetzig, von Pop über Swing zu Gospel mit einigen Klassikern in ganz eigenen Versionen“, freut sie sich auf den Auftritt.

Den letzten Feinschliff erhält das Konzertprogramm am Wochenende vom 04.-06. Oktober. Dann  veranstaltet der Posaunenchor ein intensives Probenwochenende. Zwar steht die Probenarbeit im Fokus, die weiteren Eckpfeiler der Posaunenchorarbeit sollen allerdings auch nicht zu kurz kommen. Geselligkeit und das Gemeinschaftsgefühl weiß auch eine der jüngsten des Chores zu schätzen. „Ich finde es echt schön, wie man aufgenommen wird und zusammen Spaß hat. Außerdem sind alle sehr herzlich, auch wenn man sich anfangs noch gar nicht richtig kennt“, stellt die 14-jährige Neele fest. Sie ist das jüngste Eigengewächs des Posaunenchores, das den Sprung von der Jungbläsergruppe in den großen Chor geschafft hat. Erstmals spielt sie nun ein komplettes Konzert mit dem Posaunenchor. Zur Unterstützung des Chores kommen die eigenen Jungbläser für drei Stücke mit auf die Bühne. Sie haben sich in den letzten Monaten intensiv auf diesen Einsatz vorbereitet und werden beim Konzert zum ersten Mal auf der großen Bühne stehen.

Die Schwierigkeiten der ausgesuchten Stücke erkennt auch Jana an. „Die vielen Vorzeichen, laute, leise, hohe und tiefe Töne sind eine Herausforderung, die wir gerne angenommen und super zusammen gemeistert haben“, resümiert sie die bisherige Entwicklung. „Manche Stücke sind echt schwer, aber die Übungsgruppe ‚Bass macht Spaß‘ hilft da sehr gut und ich finde es toll, wie man sich gegenseitig hilft“, pflichtet Neele bei. Im Fazit sind sich beide einig: „Das Ergebnis ist definitiv hörenswert!“, sagen beide und hoffen auf gut gefüllte Kirchenbänke. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, es wird jedoch am Ausgang um eine Spende für die Posaunenchorarbeit gebeten.