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Schnappschuß

Gottesdienst im Freibad

Ein zentraler Gottesdienst der Kirchengemeinde Götterswickerhamm findet am kommenden Sonntag, den 10. Juli, statt. Der Ort wird mit dem Freibad Voerde ein etwas außergewöhnlicher sein, aber dem Anlass entsprechend gibt es wohl kaum einen passenderen. Der Förderverein des Voerder Freibades feiert sein 10-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumsgottesdienst. Dieser beginnt um 10 Uhr. Für die musikalische Unterstützung ist der Posaunenchor Voerde zuständig. Geleitet wird der Gottesdienst von Pfarrer Harald Eickmeier.

NRW Radtour 2016 in Voerde

Am Wasserschloss Voerde wird Pause gemacht. / Foto: Brigitte Würz

Am Wasserschloss Voerde wird Pause gemacht. / Foto: Brigitte Würz

Am Samstag den 16. Juli 2016 macht die diesjährige Radtour durch NRW Halt in Voerde. Auf der dritten Etappe führt es die Teilnehmer vom LVR-Archäologischer Park Xanten über Alpen und Voerde zum Ziel in Moers. Der Posaunenchor Voerde sorgt für musikalische Unterstützung am Pausenpunkt am Wasserschloss.

Wenn sich am Samstag die über 1.000 Teilnehmer der NRW Radtour in ihre Sättel schwingen und sich auf die 72 Kilometer lange Etappe begeben, ist auch der Posaunenchor gefragt. Als zweiter Zwischenstopp steuern die Radler das Wasserschloss in Voerde an. Dort werden sie ab etwa 15 Uhr erwartet. Neben einer Verpflegungsstelle gibt es auch ein Rahmenprogramm. Für die musikalische Begleitung der Veranstaltung ist der Posaunenchor Voerde auf dem Gelände und bietet ein kleines Platzkonzert dar. Den Radfahrern wird so die Möglichkeit geboten, eine kurze Pause einzulegen, bevor es zur Rheinfähre nach Orsoy geht. Ist der Rhein überwunden, warten die letzten Kilometer bis zum Ziel in Moers auf die Sportler. Im Zielort findet am Abend ein großes Open-Air Konzert, organisiert vom WDR, statt.

Posaunenchor Voerde beim Deutschen Orchesterwettbewerb

Die Voerder Blechbläser in Ulm. / Foto: Dietmar Hansen

Die Voerder Blechbläser in Ulm. / Foto: Dietmar Hansen

Nach der Qualifikation über den Landeswettbewerb im letzten Jahr in Duisburg, fand am ersten Wochenende im Mai der Bundeswettbewerb in Ulm statt. Nach vielen Wochen der Vorbereitung reisten wir guter Dinge an. Trotz allem war eine gewisse Nervosität zu spüren. Denn nicht nur der Chor an sich nahm zum ersten Mal am Deutschen Orchesterwettbewerb teil, sondern auch die meisten von uns hatten sich noch nie in einem Wettbewerb musikalisch mit anderen gemessen.

Den Freitag Abend verbrachten wir auf Einladung des Voerder-Gemeindemitgliedes Margret Wöger-Zock in einem Wirtshaus, wo wir mit leckeren Maultaschen und kalten Getränken versorgt wurden. Einige Mitglieder des Chores ließen es sich nicht nehmen, den Bewohnern des Ortes bei der Aufstellung des Maibaumes zu helfen. Als diese schließlich zum Rest stießen und wir gemeinschaftlich zu Abend gegessen hatten, ergriffen wir die Chance, noch einmal zu proben. Dafür wurde uns netterweise vom Wirt ein Raum zur Verfügung gestellt und wir konnten unser Wertungsprogramm noch einmal durchspielen. Gegen 23 Uhr waren wir zurück an unserer Unterkunft in Ulm, von wo aus sich ein Großteil auf den Weg in die Altstadt begab. Es galt schließlich in bläserischer Tradition, die einheimischen Hopfenerzeugnisse einer ersten Probe zu unterziehen. Die Probe wurde bestanden und für unsere Verhältnisse recht früh, wurde gegen zwei Uhr das Bett bestiegen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück stand für den Posaunenchor das Einspielen auf dem Programm. Hierfür konnte eigens eine Räumlichkeit organisiert werden, wo wir uns intensiv auf das kommende Wertungsspiel vorbereiten konnten. Das Wertungsspiel fand im Congress Center Ulm statt und war von hoher Konzentration und ebenso hoher Spielfreude geprägt. Unser erstes Stück war eine Choralfanfare über “Du meine Seele, singe”, arrangiert von Werner Petersen. Dem folgte Beethoven’s “Adagio Cantabile” als ruhigem Kontrast zum intensiven Eröffnungsstück. Als Pflichtstück hatten wir uns für die Bearbeitung von “Ich bete an die Macht der Liebe” entschieden. Bläserisch vereinte dieses Stück verschiedenste Stilrichtungen vom getragenen Beginn über den Choralteil bis zum großen Finale. Etwas ruhiger, aber nicht weniger intensiv, wurde es beim Sprenger-Satz von “Sollt ich meinem Gott nicht singen” und einer Schütz-Fantasie über “Vertraut den neuen Wegen”, welche als Doppelchor dargeboten wurde Als finales Stück erklang “North and South” im Wertungssaal. Nachdem der letzte Ton verklungen war, gab es begeisterten Applaus der Anwesenden Zuhörer. Und auch bei den Musikern machte sich Erleichterung breit und die Konzentration wich der Freude an diesem tollen Ereignis teilgenommen zu haben. Am Ende standen 21,0 Punkte und somit das vom Musikrat verliehene Prädikat - mit sehr gutem Erfolg teilgenommen - auf dem Wertungszettel. Neben uns waren noch fünf weitere Posaunenchöre anwesend. Den Sieg konnten sich die Bläser der St. Markus Kirche aus München sichern. Einen herzlichen Glückwunsch an euch auch nochmal von dieser Stelle.

Wir selber haben in der Vorbereitung und der Veranstaltung selbst sowohl auf musikalischer wie auch menschlicher Ebene noch enger zueinander gefunden und freuen uns schon auf die nächsten Events.
Ein riesengroßer Dank geht hier auch nochmal an unseren ‘Chef’ Marc, der Nerven wie Drahtseile hatte und jeden von uns musikalisch weiter gefördert hat.

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